Fairer Handel

Was ist Fairtrade?
Fairtrade ist die internationale Bezeichnung für den fairen Handel von Produkten. Es ist ein internationales System, welches die Produzenten stärkt und faire Arbeitsbedingungen fördert. Damit dies funktionieren kann muss jeder Akteur, der beteiligt ist, eingebunden werden.

Beim fairen Handel geht es nicht nur um den nachhaltigen Anbau, sondern auch um den späteren Handel mit dem Produkt und dem Verhalten der Konsumentinnen und Konsumenten.

Warum ist Fairer Handel wichtig?
In vielen Teilen der Welt ist der allgemeine Handel oft sehr ausbeuterisch. Kleinbauern und Arbeiter werden ausgenutzt und eingeschüchtert. Zudem müssen sie mit schlechten Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhnen versuchen auszukommen. Auch Frauen arbeiten in verschiedenen Ländern oft zwölf Stunden am Tag und werden dafür sehr schlecht bezahlt. Durch diese Bedingungen verarmen viele Familien und haben dadurch nicht das nötige Geld, ihre Kinder in die Schule schicken zu können. Die Kinder haben jedoch nicht einfach frei, sondern Sie müssen Arbeiten gehen, um die Familie finanziell zu unterstützen.

Auch die Umwelt leidet unter diesem Vorgehen. Da viele Arbeiten in Entwicklungsländern verrichtet werden, findet ein reger Transport der erarbeiteten Materialien statt.

Durch den Fairen Handel wird nun aber dagegen vorgegangen. Fairer Handel bedeutet, dass Menschen, die etwas verkaufen auch fair für ihre Arbeit bezahlt werden und dies unter sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen. Dafür bekommen die lokalen Arbeiter eine Fairhandelsprämie, mit der sie z.B. Schulen bauen können. Zudem ist die Kinderarbeit im Fairen Handel ausnahmslos verboten und auch die Umwelt wird bestmöglich geschützt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Fairer Handel bedeutet, dass die Produzenten fair behandelt und bezahlt werden
  • Kinderarbeit ist beim fairen Handel ausnahmslos verboten
  • Die Umwelt wird durch den fairen Handel bestmöglich geschützt
  • Achte beim Einkaufen auf das Siegel für fairen Handel