Wasserkraft

Schon im alten Ägypten und im römischen Reich wurde die Wasserkraft als Antrieb für Arbeitsmaschinen wie Getreidemühlen genutzt. Im Mittelalter wurden Wassermühlen im europäischen Raum für Säge- und Papierwerke eingesetzt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird aus Wasserkraft Strom erzeugt. Heute ist die Wasserkraft eine ausgereifte Technologie und weltweit eine der am meisten genutzte erneuerbare Energiequelle.

Um aus Wasser Energie gewinnen zu können, gibt es drei gängige Arten von Wasserkraftwerken:

  • Bei Wasserspeicherkraftwerken wird ein fliessendes Gewässer aufgestaut. Ein Stausee entsteht. Dieses Wasser wird durch Rohre abgelassen, in denen sich Turbinen befinden. Diese Turbinen erzeugen die erneuerbare Energie.
  • Laufwasserkraftwerke nutzen wiederum unmittelbar die Fliessenergie von Flüssen, besitzen dafür keine Speicherkapazität.
  • Meeresströmungskraftwerke, deren Rotoren sich unter Wasser befinden, wandeln die Meeresströmung in Ökostrom um.
Der Aufwand so Energie zu gewinnen ist allerdings hoch: Man muss Stauseen, Staustufen und Wehre bauen, damit man die Kraft des Wassers kontrollieren kann. Dies ist nebst dem Aufwand auch immer ein Eingriff in die Natur und verändert das Aussehen der Landschaft erheblich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wasserkraft gibt es seit dem römischen Reich
  • Weltweit eine der am meisten genutzte Energiequelle
  • Aufwand zur Energiegewinnung ist hoch
  • Eingriff in die Landschaft