Energie - Einführung

Als erneuerbare oder grüne Energien bezeichnet man Strom, Wärme und Treibstoffe, die wir aus der Sonne, dem Wind, der Wasserkraft oder bestimmten Pflanzen gewinnen können. Sie haben den grossen Vorteil, dass sie sich meist wieder auf natürliche Weise erneuern und wir sie wiederverwenden können. Die Sonne kann man schliesslich nicht ausknipsen und der Wind hört nicht plötzlich auf zu wehen. Ausserdem erzeugen erneuerbare Energien in der Regel bei ihrer Nutzung kaum Abfälle und Schadstoffe. Ihre Nutzung stört somit die kommenden Generationen nicht.

Der grosse Nachteil von erneuerbaren Energien ist, dass diese im Vergleich zu den herkömmlichen Stromerzeugungsanlagen erheblich teurer sind. Des weiteren sind einige Technologien, vor allem Windkraft, stark von Wetter- und Witterungsbedingungen abhängig.

Die herkömmliche Energie wie Öl, Kohle und Erdgas wird auch “fossile Energie” genannt. Aus Öl kann man zum Beispiel Treibstoffe wie Benzin für Autos herstellen; Kohle und Erdgas kann man verbrennen und damit heizen oder Strom gewinnen. Diese Art von Energie ist allerdings schlecht für die Umwelt und trägt einen grossen Beitrag zum Klimawandel bei (mehr dazu findest du in der Lektion "Klimawandel"). Wenn immer möglich, ist deshalb fossile Energie zu vermeiden.

Wie die einzelnen erneuerbaren Energien funktionieren, was du zu unserer Umwelt beitragen kannst und wie man am besten mit Energie umgeht, findest du in den nachfolgenden Lektionen. Viel Spass!

Lernziele

  • Was versteht man unter erneuerbarer Energie?
  • Was sind die Vor- und Nachteile von erneuerbarer Energie?
  • Wie kann man durch natürliche Quellen Energie gewinnen?
  • Was ist der Treibhauseffekt?
  • Wie kann ich Energie sparen?

Grösste Probleme

  • Herkömmliche Energie ist schlecht für die Umwelt
  • Erneuerbare Energie ist teuer
  • Die Schweiz ist im internationalen Vergleich an den hinteren Positionen
Uebersicht
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